Tattoos eine Entscheidung fürs Leben


Schon Jahrhundert alt ist die Kunst des Tätowierens, sogar bei Ötzi fand man schon solche Verzierungen auf der Haut. Beim Tätowieren wird die Haut punktiert und gleichzeitig werden Farbpigmente in die Haut eingebracht. Neben schwarzen Tattoos sind auch farbige Bilder möglich. Die Kunst des Tätowierens hat sich in den letzten Jahren so entwickelt, dass sogar hochkomplizierte Bilder in die Haut gestochen werden können. Dazu benötigt der Tätowierer erst mal eine Vorlage des Motivs, das den Vorstellungen seines Kunden entspricht. In vielen Studios kann das Tattoo in Zusammenarbeit mit dem Kunden entworfen werden, es gibt aber auch stets zahlreiche Ordner mit Tattoovorlagen die häufig tätowiert werden, beispielsweise chinesische Zeichen und Delphine sowie Schmetterlinge. Bevor ein Tattoo Studio aufgesucht wird, ist zu empfehlen sich ausgiebig zu informieren. Im Internet gibt es zahlreiche Seiten mit Informationen zu Tattoovorlagen. Ist das Wunschtattoo dann gefunden und die Vorlage angefertigt wird diese mittels einer speziellen Folie mit einem Abzug auf die Haut übertragen. Der Tätowierer hat nun eine Schablone um das Tattoo zu stechen. Mit einer speziellen Maschine wird die Nadel geführt, die Farbpigmente in die Haut treibt. Diese Farbpigmente werden in die mittlere Schicht der Haut gestochen. Somit sind sie nicht von Hauterneuerungen betroffen und das Tattoo hält ein Leben lang. Aus diesem Grund ist es wichtig, sorgfältig über die Wahl des Tattoos nachzudenken und die Tattoovorlage mehrmals kritisch zu prüfen. Auch das Studio sollte gründlich ausgesucht werden, da steriles Werkzeug beim Tätowieren oberste Priorität hat um schwerwiegenden Entzündungen vorzubeugen.

Autor:

Thomas Stern
thomas.stern(at)stern-tours.de