Bewegungsanreiz durch das Stelzenhaus


Für die Entwicklung von Kindern ist es unerlässlich, dass sie sich viel bewegen. Dies kann natürlich am besten im Freien geschehen, wo sie ungestört laufen und toben können. Hat man einen eigenen Garten, sollte man dem Nachwuchs dort auch möglichst viele Spielmöglichkeiten bieten, etwa mit einem Stelzenhaus. Dieses eignet sich sowohl als Baumhaus zum hochklettern und herumtollen, als auch als Rückzugsort für die Kinder. In dem kleinen Häuschen auf den stabilen Balken als Stelzen haben sie ihr Refugium und ihre eigene kleine Welt.

Von dem Vorbau bzw. Balkon aus, zu dem ein Kind gerechte Holzleiter hinaufführt, haben die Kinder ihren Überblick über den Garten – und sind trotzdem immer unter Aufsicht der Eltern. Im Inneren des Häuschens können sie spielen, hier können beliebig Spielzeuge deponiert werden. Der Platz unter dem Stelzenhaus bietet zudem die Möglichkeit zur Anlage eines Sandkastens. Und das Baumhaus ist – je nach Hersteller – natürlich beliebig erweiterbar. Zum einen gibt es Zubehör für höhere Sicherheit. So kann etwa das Dach gegen Witterung mit Dachpappen ausgebaut werden, für die Bodenverankerung gibt es ebenfalls bauliche Möglichkeiten. Auch Fallschutzmatten sind zum Schutz vor Verletzungen bei einem möglichen Sturz von der Leiter erhältlich.

Neben diesem Sicherheitszubehör gibt es natürlich auch Spielzubehör, so dass man seinen Garten in einen Spielplatz verwandeln kann. Neben einem Stelzenhaus kann ein anderes Spielhaus oder ein Spielturm aufgebaut werden. Die Verbindung durch eine feste oder lose Brücke ist denkbar – eine Seilbrücke fördert zum Beispiel die Motorik und den Gleichgewichtssinn der Kinder. Rutschen können angebaut werden ebenso wie Kletterwände oder Gestelle für Schaukeln und Ringe.

Autor: Elke Lohre
elke.lohre(at)onmeco.de