Englisch lernen in der Schule
Nicht jeder deutsche Mitbürger kann von sich behaupten, dass er die englische Sprache beherrscht. Da sich die Bevölkerung momentan noch aus der jüngeren Generation, die schon von Schulbeginn an english lernen und der älteren Generation, die gar nicht oder nur sehr wenig von dieser Sprache in der Schule gelernt haben, ist das auch gar nicht möglich.
In den neuen Bundesländern zählen auch noch die Personen, die heute mitten im Leben stehen, zu denen, die nur wenig englisch in der Schule gelernt haben. Erst in der siebenten Klasse wurde laut den damaligen Lehrplänen mit dem Englischunterricht begonnen. Etwas früher begann bereits der Russischunterricht, aber englisch zählte nicht zu den Sprachen, die für diese Gesellschaft besonders wichtig waren. Deshalb war english lernen in der damaligen DDR auch kein obligatorischer Unterricht. Die Teilnahme an diesem Unterrichtsfach war fast überall freiwillig. Allerdings interessierten sich natürlich auch die Jugendlichen im Osten für die englische Pop-Musik und, um diese zu verstehen, musste man diese Sprache auch ein wenig beherrschen.
Für manch einen war das der Grund an diesem Unterricht teilzunehmen. Der Unterricht selbst war gar nicht so schlecht aufgebaut. Der Unterrichtsstoff wurde in aufeinander folgenden Lektionen vermittelt. Meistens stand am Anfang einer Lektion eine kleine Fernsehsendung in englischer Sprache, in der die neuen Vokabeln in Form einer Handlung den Schülern nahe gebracht wurden. Darauf aufgebaut waren die Texte und Übungen in den Schulbüchern für den Englischunterricht. Durch verschiedene Hausaufgaben, Monologe und auch Dialoge wurden den neu erlernten Vokabeln gefestigt. Leider betraf das nicht alle Schüler, sondern eben nur die, die sich für diesen Unterricht angemeldet hatten. Aber andere lernten es über englisch online.
Autor: Elke Lohre
Elke.lohre(at)onmeco.de