Was kommt nach der Berufsunfähigkeit?
Es gibt Vorfälle, die sich Arbeitnehmer nur ungern oder gar nicht ausmalen wollen, schließlich schieben Menschen den Gedanken an Unfälle und Erkrankungen mit katastrophalen Auswirkungen zunächst weitest möglich von sich. Wenn es dann erst ein Mal so weit kommt, dass Erkranke sich für die Zukunft auf vollkommen andere Gegebenheiten einstellen müssen, ist es meist schon zu spät. Dabei können zumindest finanzielle Probleme mit der Berufsunfähigkeitsversicherung teilweise außer Kraft gesetzt werden. Bei dieser Art der Versicherung handelt sich grundsätzlich um eine Möglichkeit der Versicherung gegen drohende Invalidität, die überraschend auch schon junge Menschen ereilen kann. Ganz gleich, ob als zusätzliche Absicherung oder in Form einer eigenständigen Absicherung können sicherheitsbewusste Versicherte schon frühzeitig an mögliche schlechte Zeit denken. War die Berufsunfähigkeitsversicherung vor einigen Jahren noch staatlich Teil des Versicherungspaketes, ist sie inzwischen weitgehend auf privater Basis verfügbar, dies jedoch als Erwerbsunfähigkeit. Auch wenn sich Berufstätige noch so gesund und sicher fühlen, Gefahren für Leib und Leben gibt es viele, die unerwartet die körperliche Unversehrtheit und auf Dauer auch die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen können. Im familiären Kontext sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung etwa zu den unbedingten Versicherungen zählen, sofern ein Arbeitnehmer oder Arbeitnehmer mit dem eigenen Einkommen nicht nur sich, sondern auch Kinder versorgen muss. Wie hoch die Beiträge für dieses Versicherungsmodell sind, richtet sich nach verschiedenen Kriterien. So haben neben dem Alter eines Versicherten vor allem auch die Tätigkeit und die gewünschte monatliche Auszahlung im Falle einer Berufsunfähigkeit entscheidenden Einfluss auf die Beitragshöhe. Die Versicherungen erheben so beispielsweise für so genannte Risiko-Berufsgruppen wie viele Handwerksberufe und dergleichen von Beginn an höhere Beitragssätze als etwa bei vergleichsweise sicheren Tätigkeiten wie einer Arbeit, die im Büro ausgeübt wird. Autor:
Elke Lohre
Elke.lohre@onmeco.de