Private Altersvorsorge schon in der Jugend ein Thema
Dass die gesetzliche Rente nicht mehr ausreicht ist wohl heute jedem bekannt. Da die Lebenserwartung immer mehr steigt, gleichzeitig aber die Geburtenzahlen sinken, müssen immer weniger Arbeitnehmer für immer mehr Rentner aufkommen. Das heißt, dass die gesetzliche Rentenversicherung maximal als Grundversorgung im Alter zu sehen ist. Diese Grundversorgung reicht aber wirklich nur für das allernötigste, daher: wer als Rentner die Möglichkeit haben will, das zu machen, wozu ihm im Erwerbsleben die Zeit fehlte, muss privat für seine Rente vorsorgen. Denn sonst hat er zwar Zeit, aber kein Geld mehr, um das zu erleben, wo er die ganze Zeit drauf hingearbeitet hat. Je früher in die private Altersvorsorge investiert wird, desto besser. Doch das Problem ist, dass die Frage nach der richtigen Form der Altersvorsorge sehr schwer zu beantworten ist. Es gibt auch keine allgemeingültige Lösung: Welches Modell der privaten Altersvorsorge für wen die richtige ist, hängt immens von den Lebensumständen des Einzelnen ab. Jedes Modell hat seine Vor- und Nachteile – eine staatliche geförderte Rente bringt staatliche Zuschüsse; die Frage ist aber, ob es nicht ein Modell gibt, dass beispielsweise durch höhere Zinsen einer Festanlage im Endeffekt mehr bringt, als die staatliche Förderung. Und dabei wahrscheinlich doch flexibler ist, da sie weniger starren Regelungen unterliegt als ein staatlich geförderter Rentenvertrag. Welche Form der einzelne wählt, um seine Rente zu sichern, ist jedem selbst überlassen. Wer sich um seine private Altersvorsorge kümmert, sollte einiges an Zeit investieren um sich beraten zu lassen. Da es viele verschiedene Vorsorgemodelle gibt, gibt es auch sehr viele Anbieter. Es ist zu empfehlen, sich zu den verschiedenen Modellen beraten zu lassen und auch verschiedene Angebote einzuholen.
Autor
Beate Sänger
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