Leasing für Gewerbetreibende
Zeit ist Geld. Das gilt auch für Gewerbetreibende. Fast alle Aufträge werden nicht mehr nach reiner Stundenanzahl vergeben, sondern als Komplettpaket. Der Kunde möchte eine definierte Leistung und bezahlt einen Paketpreis. Viele Gewerbetreibende benötigen hochwertige Maschinen und Systeme, mit denen sich schnell und zuverlässig Arbeiten ausführen lassen. Entsprechend sind dann die Preise – Qualität kostet. Hier bietet sich oft ein Leasing an, das wenig Kapital bindet, während die hochwertige Technik eine schnelle Erledigung von Aufträgen gewährleistet. Wenn beispielsweise ein Maler auch Fassadenreinigung anbieten möchte, ist dazu ein leistungsfähiger Hochdruckreiniger ab ca. 350 bar nötig. Professionelle Geräte liegen dabei schnell bei vier- und fünfstelligen Beträgen. Billigere Aggregate lohnen sich nicht, da sowohl sehr viel mehr Zeit pro Fläche benötigt wird, als auch das Reinigungsergebnis oft zu wünschen übrig lässt. Entsprechend lohnt eine Kalkulation, was man mit einem „Mehr“ an Technik schaffen kann. Dies ist gerade in einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs interessant, in der ein zunehmender Umfang an Aufträgen schnell abgearbeitet werden muss. Die Barzahlung für einen hochwertigen Reiniger bindet aber reichlich Kapital. Das Leasing hingegen ermöglicht eine konstante Belastung über einen kalkulierbaren Zeitraum. Entsprechend refinanziert sich der Hochdruckreiniger schneller – durch höhere Flächenleistung – während die laufenden Kapitaldienste überschaubar bleiben. Auch für Anlagen und Systemkomponenten ist ein Technik-Leasing interessant. So liegt der Barpreis einer Anlage zur biologischen Wasseraufbereitung bei Waschanlagen schnell bei 15.000 – 20.000 Euro. Bei einer per Leasing finanzierten Anlage ist der absolute Kaufpreis zwar ein paar Prozentpunkte höher, die Anlage spart indessen jeden Tag Frischwasser und senkt die Abwassergebühren. Damit ist eine direkte Refinanzierung durch Einsparung anderer Kosten möglich. Autor: Georg Grohs ggrohs[at]gmx[punkt]de