Geschwindigkeitsvarianten bei DSL-Tarifen
Informiert man sich im Internet über DSL-Tarife, fällt einem schnell auf, dass man bei jedem DSL-Provider bei der Auswahl des DSL-Tarifes einen klar umrissenen Entscheidungsfreiraum hat: Immer werden DSL-Tarife zusammen mit vier verschiedenen Anschlussvarianten offeriert. Es gibt Tarife mit DSL 1000, mit DSL 2000, mit DSL 6000 und DSL-Tarife mit DSL 16.000. Diese vier Varianten sind bei allen großen DSL-Providern gängig.
Von der Auswahl der Geschwindigkeitsvariante hängt ab, wie hoch letzten Endes die Kosten für den DSL-Tarif sind. Es hängt aber auch von ihr ab, wie viel man mit dem Tarif im Internet anfangen kann. Je nach Anschlussvariante sind bestimmte Anwendungen im Internet problemlos oder aber gar nicht möglich. Deshalb kann jedem Einsteiger nur geraten werden, sich vor der Auswahl eines bestimmten DSL-Tarifes Gedanken darüber zu machen, wozu der Tarif konkret taugen soll.
Die meisten entscheiden sich für Tarife mit DSL 2000. Immerhin ist ein DSL-Tarif mit DSL 1000 32-mal leistungsfähiger als ein ISDN-Internetzugangstarif. Im Vergleich zu hören DSL-Tarifen ist ein DSL 2000 Tarif aber sehr leistungsschwach. Sehr große Datenmengen können nur langsam übertragen werden. Multimediaangebote im Internet, die sich inzwischen großer Beliebtheit im Volk erfreuen, können mit einem DSL 2000-Tarif kaum genutzt werden. Manch ein Provider hat gar keine DSL 2000-Tarife mehr im Angebot.
DSL 6000-Tarife gelten heute fast schon als Minimallösung. Und für die meisten Internetnutzer ist dieser Tarif tatsächlich optimal. Alle normalen Anwendungen, abgesehen von aufwändigen Multimediaspielereien, sind mit einem DSL 6000-Anschluss problemlos möglich. Für ein durchschnittliches Internetverhalten sind DSL 6000-Tarife daher ideal, zumal sich die Kosten in Grenzen halten.
Autor: Manuel Meister
m.meister(at)web.de