Präsentationsmittel – nicht nur Mittel zum Zweck
Der Umgang mit den Präsentationsmitteln bei der Präsentationsvorbereitung schwebt oft zwischen zwei Extremen – einer voller Technikbegeisterung, die sich auf das Wie der Präsentation so stark konzentriert, dass es für die zu vermittelnde Botschaft keinen Aufmerksamkeitsplatz sowohl beim Redner als auch bei seinem Publikum bleibt, oder auf der anderen Seite ein möglichst bescheidener und oft angespannter Einsatz der Präsentationsmittel, um sich vom eigentlichen Thema nicht zu entfernen. Begriffstechnisch stellen Präsentationsmittel zwar Mittel auf dem Weg zum Ziel zur Verfügung, das die Präsentation verfolgt – das Herauslösen einer gewünschten Handlung beim Publikum, aber wie oben schon genannt, müssen nicht automatisch zum Präsentationsziel führen. Das Ziel einer Präsentation kann nur durch eine verständliche und überzeugende Vorstellung eines bestimmten Themas vor einem konkreten Publikum erreicht werden. Je enger dieses Thema festgelegt wird und je besser das Vorwissen und ebenso Gewohnheiten des Publikums mit berücksichtigt werden können, desto einfacher fällt die Strukturierung einer Präsentation, nach der im nächsten Schritt eine Auswahl der best geeigneten Präsentationsmittel getroffen werden kann. Wie lässt sich diese Auswahl optimal gestalten? Allgemein gilt es: Präsentationsmittel sollen die präsentierte Botschaft möglichst einfach vorstellen und auf einen zusätzlichen Informationsfluss verzichten (eine akute Gefahr bei den folienreichen Powerpointpräsentationen). Eine besonders anspruchsvolle Aufgabe stellt eine Präsentation dar, die zum Ziel die Herbeiführung einer Handlung hat – ein typisches Beispiel hierfür ist eine Verkaufspräsentation. In dem Fall wird die gesamte Präsentation als eine Werbebotschaft vorbereitet. In dem Fall werden die Präsentationsmittel zu Verkaufstolls, welche die Werbebotschaft stets visualisieren und den Kaufwunsch “mitwachsen“ lassen. Eine große Präsentationsfläche, wie zum Beispiel Expand 2000, die das Publikum während der Präsentation mit wahrnimmt, kann die Angebotsvorteile auf einer emotionalen Ebene aufbauen (klassisches Beispiel: eine Abbildung von erfolgreichen selbstsicherheit ausstrahlenden Menschen im Hintergrund), ohne dass diese direkt angesprochen werden muss.
Autor: Ran Wort
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