Waldinvestments als Renditeanlage
In Wald zu investieren hört sich für die meisten Anleger erst einmal seltsam an. Doch in diesem Segment konnte man laut dem NCREIF Index in den letzten 20 Jahren über 10 Prozent Rendite pro Jahr verdienen. In diesem Index werden verschiedenste Waldinvestitionen zusammengefasst. Diese Art sein Vermögen zu investieren, ist vor allem in Amerika sehr beliebt. Vor allem Stiftungen, Pensionskassen und Eliteuniversitäten investieren einen Teil Ihres Gesamtvermögens in Waldflächen, die professionell gemanagt werden. Der Vorteil liegt, wenn man nicht über Aktien oder Zertifikate-Strukturen investiert, in der Kapitalmarktunabhängigkeit der Investition.
Man sollte allerdings darauf achten, dem richtigen Managementpartner zu vertrauen. Wichtig ist wie bei anderen Investments auch, die Professionalität mit der die Partner arbeiten. Das erkennt man unter anderem an Vergangenheitsergebnissen die das Management bereits vorweisen kann und wie lange dieser schon am Markt tätig ist.
Der Manager kümmert sich um den Einkauf der Waldflächen, aber auch um die Bewirtschaftung und den Abverkauf der Flächen. Außerdem versucht er den richtigen Zeitpunkt für den Einschlag der Holzer zu erwischen. In wirtschaftlich schlechten Zeiten, wo weniger Holz nachgefragt wird ist es von Vorteil auch nicht zuviel zu ernten. Hingegen bei hoher Nachfrage wird der Manager darauf achten dementsprechend Holz auf dem Wald zu bekommen.
Es gibt verschiedene Angebote wie sich ein Anleger an diesen Investments beteiligen kann. Eine Möglichkeit bietet der KGAL TimberClass 1. Hier können sich die Anleger bereits ab einer Summe von 15.000 US Dollar beteiligen.
Der Fonds investiert sein eingesammeltes Kapital in den USA. Dort wird der Zielfonds des KGAL TimberClass 1 verschiedene Waldinvestitionen eingehen, um den Anlegern eine attraktive Rendite zu erwirtschaften.
Autor: David Unzicker
david.unzicker(at)gmx.de