Kapitalanlage und Geldanlage


Das Sparbuch ist heute noch das beliebteste Mittel um Geld auf die hohe Kante zu legen. Dabei ist es als Kapitalanlage und Geldanlage ungeeignet. die Zinsen liegen oft unter der Inflationsrate.
Wer heute eine Kapitalanlage oder Geldanlage vornehmen möchte, sollte zuerst ermitteln, welche Geldmenge kurzfristig und welche langfristig angelegt werden kann.
Für kurzfristige Geldanlagen bieten die Tagesgeldkonten gute Bedingungen an und das Geld ist ständig verfügbar. Über das Internet können die günstigsten Anbieter ermittelt werden.
Langfristige Kapitalanlagen oder Geldanlagen können in verschiedenen Formen erfolgen.
Kapitalbildenden Versicherungen sind sichere Anlageformen, jedoch mit geringer Rendite. Gleiches trifft für Bundesschatzbriefe zu. Bei diesen eher sicherheitsorientierten Kapitalanlagen und Geldanlagen ist der Werterhalt mit geringerer Rendite vorherrschend.
Die größte Rendite bei der Kapitalanlage und Geldanlage kann der Anleger über längere Zeit mit Aktien erzielen. Hier wird der Aktionär über die Aktie (Unternehmensbeteiligung) am Gewinn des Unternehmens unmittelbar über die ausgezahlte Dividende beteiligt. Der Aktionär trägt damit auch das unternehmerische Risiko mit, was kurzfristig auch zu Verlusten führen kann. Über lange Anlagezeiträume haben Aktien auch in Zeiten hoher Inflation die besten Renditen erzielt.
Der Aktionär kann seine Aktien selbst an der Börse kaufen und verwalten. Dazu muss der Aktienmarkt ständig beobachtet werden. Über das Internet ist das bequem möglich. Dazu ist eine gewisse Kenntnis auf dem Aktienmarkt erforderlich.
Eine weitere Möglichkeit ist, ein Geldinstitut mit der Verwaltung zu beauftragen. Je nach Beauftragung verwalten Experten die Kapitalanlagen und Geldanlagen.
Mit Investmentfonds kann der Anleger sein Risiko selbst bestimmen. Es gibt Fonds mit hohem Aktienanteil, höheren Risiko und Aussicht auf höhere Rendite und sicherere Fonds mit weniger Aktienanteilen.
Jüngere Anleger sollten für ihre langfristige Kapitalanlage und Geldanlage einen größeren Teil in gewinnbringende Aktien investieren.
Bei älteren Anlegern ist der Anlagezeitraum in der Regel kürzer, so dass der Aktienanteil geringer sein sollte.

 

Autor:
Thomas A. Mücke
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