Handy Schufa wird immer seltener


In Zeiten von Geldknappheit vermehren sich die Einträge in der Schufa und vielen Haushalten wird ein Kauf über Finanzierung erschwert. Denn oftmals weigern sich Kreditinstitute und Finanzbanken der Läden, einer Finanzierung zuzusagen.

Bedacht auf Wirtschaftlichkeit und erfahrungsgemäß ist eine Ablehnung bei vielen Anfragenden der bessere Weg für Anbieter. Auch im Handybereich wird anhand der Schufaauskunft die Zahlungskraft des Nutzers ermittelt. Vor allem, wenn es zum Vertragsabschluss zwischen Anbieter und Nutzer kommen soll, wird in den meisten Fällen die Schufaauskunft eingeholt. Bei zahlreichen Herstellern ist es beim Einsehen der Internetseite sofort ersichtlich, dass beim Kauf eines handy schufa erforderlich ist. Vor allem Verschuldete schreckt diese Aussage ab und das Interesse schwächt ab. Denn dieser Personenkreis weiß mit hundertprozentiger Sicherheit, dass er die Bonitätsprüfung nicht besteht. Dieser Aspekt hat es einigen Handyanbietern zur Aufgabe gemacht, Handys zu vertreiben ohne eine Handy Schufa einzuholen. Erfahrungsgemäß betreiben solche Anbieter ihr Geschäft sehr erfolgreich und leben sehr gut mit dem Verzicht einer handy schufa. Allerdings verstärkt sich für solche Anbieter auch das Risiko durch das Nichteinholen einer Handy Schufa, auf ihren Kosten sitzen zu bleiben.

In solchen Fällen werden in der Regel Inkassofirmen beauftragt, nichtgezahlte Beträge bei den Schuldnern einzufordern. Bestenfalls erwerben Menschen, die in der Schufa eingetragen sind, ein Prepaid Handy, dass nach Bedarf aufgeladen und der gespeicherte Betrag abtelefoniert werden kann. Diese Art von Handys, sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, aber der Weg lohnt sich in jedem Fall. Ebenso positiv bei Prepaid Handys ist die Selbstkontrolle, wie viel Guthaben vertelefoniert wurde.


Autor: Elke Lohre
Elke.lohre(at)onmeco.de