ETFS – eine gute Geldanlage
Obwohl ETFs eine der besten Anlageformen überhaupt darstellen, so sträuben sich die meisten Bank- und Vermögensberater davor, ihren Kunden diese Fonds anzubieten. Das ist sehr ärgerlich, denn gerade für Privatanleger sind ETFs sehr zu empfehlen – schließlich kann man mit ihnen sehr diversifiziert investieren und gleichzeitig die Nebenkosten senken. Im direkten Vergleich sind ETFs den herkömmlichen Investmentfonds deutlich überlegen.
Der Grund weshalb ETFs von Bankberatern und Vermögensverwaltern nicht gern angeboten werden ist der, dass sie an der Vermittlung dieser Anlageformen so gut wie nichts verdienen. Denn anders als bei herkömmlichen Fonds fällt bei ETFs kein Ausgabeaufschlag an, oder dieser ist nur äußerst gering. Denn letztendlich ist es der Ausgabeaufschlag, an welchem die Vermittler und Berater verdienen.
Wer sich den einen oder anderen ETF in sein Depot legen möchte, der sollte am besten über einen Onlinebroker handeln. Dort kann man schnell und kostengünstig handeln – und im Vergleich zum Kauf von Wertpapieren über die Bank hat man deutlich mehr Kontrolle. Über die Tradingsoftware kann man jederzeit mitverfolgen, wie eine Order verläuft – eine Ungewissheit wie beim Kauf über die Bank gibt es also nicht mehr.
Die größte Herausforderung für die private Geldanlage besteht darin, die passenden Fonds zu finden, und hier können einem die Berater natürlich schon besser weiterhelfen. Doch glücklicherweise findet man im Internet immer mehr Webseiten, auf denen man sich über ETFs informieren kann. Da die Exchange Traded Funds sowie nur Indizes abbilden, sollte es einem nicht sehr schwer fallen, den passenden ETF zu finden. Außerdem gibt es inzwischen auch mehrere Internetforen, in denen man sich mit anderen Anlegern sehr gut austauschen kann.
Autor: H. Wiedow